Das Wissen um Bau- und Isolationsmaterialien ist für jeden Hausbau unerlässlich. Eines der am häufigsten verwendeten Materialien in diesem Bereich ist die Hartschaumplatte. Dank ihrer Eigenschaften und ihres Nutzens gehört die Hartschaumplatte zu den Grundbausteinen der modernen Bau- und Heimwerkerbranche.

Definition: Was ist die Hartschaumplatte?

Im Kontext von Bau- und Isolationsmaterialien bezeichnet die Hartschaumplatte eine Art von Baustoff, der wegen seiner effektiven Wärmeisolierung und der leichten Handhabbarkeit häufig in der modernen Baubranche verwendet wird. Sie besteht meistens aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol (EPS oder XPS), das aufgrund seiner Zellstruktur ausgezeichnete Isoliereigenschaften besitzt. Hartschaumplatten sind leicht, kompakt und können ohne großen Aufwand zugeschnitten und angebracht werden.1

Typen von Hartschaumplatten

Es existieren unterschiedliche Arten von Hartschaumplatten, die sich hauptsächlich in ihrer Zusammensetzung und damit in ihren Eigenschaften und Anwendungsbereichen unterscheiden. Die am häufigsten verwendeten Typen sind EPS- und XPS-Platten. EPS-Platten bestehen aus expandiertem Polystyrol, das sie sehr leicht und flexibel macht. Sie eignen sich besonders als Innenisolierung. XPS-Platten oder extrudierte Polystyrolplatten sind dagegen etwas dichter und widerstandsfähiger, wodurch sie sich eher für die Außenisolierung eignen.

Einsatzgebiete der Hartschaumplatte

Anwendung finden die Hartschaumplatten in einer Vielzahl von Kontexten im Bauwesen. Zum Beispiel werden sie als Wärmedämmstoff bei der Sanierung von Altbauten verwendet. Weiters sind sie eine gute Lösung für Isolationszwecke im Neubau, seien es Häuser or Gebäude. Des Weiteren werden Hartschaumplatten auch zur Wärmeisolierung von Fußböden, Decken und Wänden verwendet.

Vor- und Nachteile der Hartschaumplatte

Die Hartschaumplatten können eine lange Liste an Vorteilen aufweisen. Dazu gehören die hervorragenden Dämmeigenschaften, die leichte Verarbeitbarkeit und die Langlebigkeit. Sie sind außerdem feuchtigkeitsbeständig, weshalb sie sich gut für den Einsatz in Nassräumen eignen. Darüber hinaus sind Hartschaumplatten recycelbar und damit umweltfreundlich. Im Gegensatz dazu stehen wenige Nachteile. Obwohl sie schwer entflammbar sind, können sie bei hohen Temperaturen giftige Gase abgeben. Sie bieten zudem keine Schalldämmung, was sie für manche Anwendungsbereiche unpassend macht.

Fazit

Obwohl die Hartschaumplatten nicht völlig frei von Nachteilen sind, überwiegen ihre zahlreichen Vorteile deutlich. Vor allem ihre hervorragenden Dämmeigenschaften und ihre Langlebigkeit machen sie zu einer bevorzugten Wahl bei der Gebäudedämmung.2

Zusammenfassung:

  • Hartschaumplatten sind vielseitig einsetzbare Materialien im Bau- und Heimwerkerbereich, die aus PVC, Polystyrol oder Polyurethan bestehen.
  • Wegen ihrer hohen Isolierfähigkeit und leichten Handhabung werden sie oft für die Dämmung von Wänden, Dächern und Böden genutzt.
  • Zudem zeichnen sie sich durch ihre hohe Belastbarkeit, unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit und gute Formstabilität aus, die bei Renovierungs- oder Bauarbeiten von großem Vorteil ist.

Quellen:

  1. Vgl. heimhelden.de
  2. Vgl. energieheld.de